LÜNEBURG/HANNOVER. Nach mehreren Serien von Einbrüchen insbesondere im Lüneburger Stadtgebiet konnten die Lüneburger Ermittler des Fachgebiets Einbruchskriminalität gestern in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei Hannover drei dringend tatverdächtige georgische Staatsbürger am Hauptbahnhof in Hannover vorläufig festnehmen. Die drei in der Region Lüneburg wohnhaften Männer im Alter von 25, 27 und 28 Jahren waren in den letzten Tagen auch durch die umfangreichen Kontrollen in der Region in das Visier der Lüneburger Einbruchsermittler geraten. Bei den Männern fand die Polizei diverse Schmuckstücke, Bargeld und Münzen. Parallel durchsuchte die Polizei gestern die Wohnung der Männer im Lüneburger Stadtteil Kaltenmoor und wurde auch dort fündig. Hier stellten die Ermittler weiteres umfangreiches vermutlich Diebesgut, u.a. Schmuck, Bargeld und Münzen, sicher, welches u.a. schon einem Einbruch in ein Wohnhaus Am Kaltenmoor im Zeitraum vom 24. auf den 25.12.18 zugeordnet werden konnte. Dort hatten die Täter eine Terrassentür aufgebrochen, waren ins Gebäude eingedrungen und sich dort auch an mehreren Tresoren zu schaffen gemacht.

Die Polizei ermittelt wegen bandenmäßigen Einbruchdiebstahl gegen die drei georgischen Staatsbürger, die auch bereits in der Vergangenheit wegen „kleinerer“ Eigentumsdelikte in Erscheinung getreten waren, und prüft aktuell, ob die „Bande“ noch für weitere Einbruch-Serien der jüngsten Vergangenheit in der Region in Frage kommt. Parallel versuchen die Ermittler auch die mehreren dutzend Asservate (Schmuckstücke, etc.) weiteren Einbrüchen aus der Region zuzuordnen.

Die Männer wurden heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lüneburg dem Haftrichter beim Amtsgericht Lüneburg vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen die beiden 27 und 28 Jahre alten Georgier. Gegen den 25-Jährigen bestand bereits ein Abschiebehaftbefehl.

Parallel lasse die Polizei in Sachen Einbruchskriminalität nicht locker und sei auch in den nächsten Tagen mit mobilen Streifen (auch in zivil) und Kontrollen in der Region präsent. Die Ermittler appellieren: „Unterstützen Sie unsere Arbeit und melden verdächtige Personen oder Fahrzeuge. Melden Sie sich bei der Polizei – über Notruf -110 oder unser WED-Telefon: 04131-8306-1991“.

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