Alarmbereitschaft der Schutzpolizei Hannover mit Panzerwagen am Welfenplatz im Jahr 1932. Foto: Bernd Heinze

HANNOVER. „Freunde – Helfer – Straßenkämpfer. Die Polizei in der Weimarer Republik“, das ist der Titel einer Wanderausstellung unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Ministers für Inneres und Sport, Boris Pistorius, die vom 25.02.2019 bis 31.03.2019 auf dem Gelände der Polizeidirektion (PD) Hannover, Waterloostraße 9, zu sehen sein wird. Um die Ausstellung mit noch mehr Lokalkolorit anzureichern, sucht die Polizei für diesen Zeitraum zusätzlich hannoveraner Artefakte, Anekdoten oder ähnliches – jeweils mit Polizeibezug – aus der Weimarer Republik (1918 bis 1933). Sie sollen die Originalexponate aus der Sammlung des Polizeimuseums Niedersachsen in der Ausstellung ergänzen.

„Wir möchten alle Bürgerinnen und Bürger zu einer ganz besonderen Zeitreise einladen, die die widersprüchliche Geschichte der Polizei in der Weimarer Republik zeigt“, sagt Polizeipräsident Volker Kluwe. „In der jungen Demokratie entstand die Idee einer bürgernahen, republikanischen Polizei – mit Grundwerten, wie wir sie heute noch leben. Deshalb interessiert und besonders, wie der Wandel der Polizei in der Region Hannover erfahren wurde und hoffen, dass uns Artefakte, Anekdoten oder ähnliche Zeitzeugnisse erreichen“. Grundsätzlich liege der Schwerpunkt der Ausstellung auf der Entwicklung der preußischen Polizei mit einem Blick auf die Gebiete des heutigen Niedersachsens. Dr. Dirk Götting vom Polizeimuseum Niedersachsen hat sie konzipiert und wird die Exponate aus Hannover in die Ausstellung integrieren. Begleitet wird die Ausstellung von zahlreichen Führungen und einer Vortragsreihe. Die Teilnahme ist kostenlos.

Buchungsmöglichkeiten und Termine für Führungen und Informationsveranstaltungen werden rechtzeitig auf der Homepage der PD Hannover (www.pd-h.polizei-nds.de/wir_ueber_uns/veranstaltungen) und den Sozialen Medien (facebook, Twitter) der PD Hannover veröffentlicht.

Wer etwas zur Ausstellung beitragen kann, wendet sich bitte unter der Rufnummer 0511 109-1052 an das Organisationsteam der Ausstellung in der Polizeidirektion Hannover.

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