Foto: Hansestadt Lüneburg

LÜNEBURG/HAMBURG. Eine engere Zusammenarbeit zwischen den beiden Hansestädten – das sei eines der gemeinsamen Ziele von Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher.

„Hamburg, Lüneburg und Niedersachsen haben starke gemeinsame Interessen, etwa beim Thema Autobahnen oder Schienenverkehr“, sagte Tschentscher jetzt bei seinem Antrittsbesuch im Lüneburger Rathaus. Eine Einschätzung, die OB Mädge teilt. „Hamburg ist der Arbeitsort für vielen Lüneburgerinnen und Lüneburger. Es ist für uns sehr wichtig, dass der Metronom mit ausreichend Waggons ohne Störungen rollt“, so Mädge. Die geplanten Bauarbeiten an den Bahnbrücken über die Elbe zwischen Harburg und Hamburg würden daher auch in Lüneburg aufmerksam verfolgt, zumal es wegen vieler Staus auf den Autobahnen auch keine Alternative sei, mit dem Auto zu fahren.

Ein Beispiel für die gute Zusammenarbeit der beiden Städte sei auch die Kooperation der Technischen Universität Harburg mit der Leuphana Universität Lüneburg, die zukünftig durch den geplanten Digital-Campus in Volgershall vorangetrieben werden soll. „Wenn wir bei uns in Lüneburg einen so genannten Cluster „3D-Druck“ entwickeln können, profitieren durch die enge Vernetzung auch Hamburg und Nordostniedersachsen davon“, skizziert Mädge. Im Gegenzug erhofft er sich, von den Hamburger Erfahrungen mit wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen lernen zu können.

Austausch und Zusammenarbeit: Das seien die beiden wesentlichen Faktoren, die den Zusammenschluss Metropolregion Hamburg charakterisieren – da sind sich die beiden Verwaltungschefs einig. Für Tschentscher, der sich beim Besuch in der Großen Ratsstube des Rathauses auch ins Goldene Buch eintrug, werde es in diesem Jahr wohl nicht bei einem Besuch in der Hansestadt bleiben: „Spätestens zum wunderschönen Weihnachtsmarkt zieht es uns Hamburger nach Lüneburg“, sagte Hamburgs Erster Bürgermeister.

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