LÜNEBURG. Gleich mehrere Projekte für den Lüneburger Sport brachte gestern der Sportausschuss auf den Weg. Unter anderem sollen 1,31 Millionen Euro in die Förderung der Sportvereine sowie in mehrere Bauvorhaben fließen.

Eine Million Euro aus Mitteln des Bundes hat die Hansestadt für das Bauvorhaben Hasenburger Grund zugesprochen bekommen, hinzu kommen 100.000 Euro Eigenanteil der Stadt. Von diesem Geld soll der Sportplatz des MTV Treubund einen Neubau mit Umkleiden und Sanitäranlagen erhalten. Beantragt hatte die Hansestadt eine mehr als doppelt so hohe Bundesförderung. „Mit der jetzt zugesprochenen Fördersumme kann der Kernbereich des geplanten Baus umgesetzt werden“, sagt Sportreferentin Britta Herrschaft. Voraussetzung hierfür sei, dass ein angepasster Architektenentwurf innerhalb der kommenden fünf Wochen vorliege, um die Bundesmittel abzurufen. Dann könne der Neubau bis 2021 stehen, so die Sportreferentin. Außerdem steuert die Hansestadt 40.000 Euro als Anteilsfinanzierung für eine neue Zaunanlage bei. Diese soll Wildschäden wie im vergangenen Winter künftig vermeiden helfen und kostet insgesamt 120.000 Euro.

Ein weiteres Thema war der Sportpark Kreideberg. Hier sollen 135.000 Euro Anteilsfinanzierung der Stadt in die Umsetzung des Brandschutzkonzeptes sowie den Bau eines Sanitär- und Umkleidegebäudes fließen. Außerdem beschlossen die Ausschussmitglieder die Rundlaufbahn der Sportanlage Kaltenmoor zu erweitern und zu sanieren. Die Bahn mit einer Umlauflänge von 380 Metern ist für neuere Standards im Wettkampf- und Schulsport nicht mehr ausgelegt und soll daher auf 400 Meter verlängert werden. Ohnehin müsste die Anlage dringend instandgesetzt werden. Die geschätzten Baukosten belaufen sich auf 706.000 Euro. Eine Finanzierung steht bei diesem Projekt noch aus, geplant ist aber 40 Prozent der Kosten aus Fördermitteln zu generieren, etwa 424.000 Euro müsste die Hansestadt demnach selbst für die Rundumerneuerung der Laufbahn aufbringen.

Einstimmig beschloss der Ausschuss die Zuschüsse aus dem städtischen Sportfördertopf. Von den insgesamt bewilligten 35.925 Euro entfallen demnach 5.000 Euro auf den Ruderclub Wiking für die Sanierung des Bootshauses Ilmenau, 7.000 Euro auf den Oedemer Schützenverein zur Erhaltung der Schießsportstätte und 2.300 Euro auf den Lüneburger Keglerverein für die Sanierung von zwölf Kegelbahnen. Weiter erhält der Ochtmisser SV 1.725 Euro, um damit einen Steuerkasten für Flutlicht und Bewässerung zu erneuern, 5.700 Euro gehen an den VfL Lüneburg für den Sportplatz am Sültenweg und 4.500 Euro bekommt der LSK Hansa um die Sportanlage Moorweide neu zu umzäunen. Hinzu kommen für diese Vorhaben jeweils noch Eigen- sowie anderweitige Mittel, etwa vom Landkreis oder aus Fremdfinanzierung. Als zweite Rate gemäß Fördermittelbeschluss aus dem Vorjahr kommen außerdem 3.000 Euro für den Kanu-Club und 6.700 Euro für den TuS Erbstorf zur Auszahlung. Alle Zahlen und Anträge im Detail lassen sich im Ratsinformationssystem einsehen: www.hansestadtlueneburg.de/politik.

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