Foto: Leuphana

LÜNEBURG. „Ohne Vision keine Zukunft“ – das war oft das Motto von Prof. Dr. Christa Cremer-Renz, sei es bei ihrer Arbeit als Wissenschaftlerin und Hochschulleiterin in der Hansestadt oder bei ihrem Engagement für die Chancengleichheit von Männern und Frauen in der Bildungs- und Arbeitswelt. Visionen, mit der die Lüneburgerin viel erreicht und bewegt hat. „Ihre Vision einer qualitativ gut aufgestellten, innovativen Hochschule für Lüneburg, die sich mit anderen Universitäten messen kann, ist Wirklichkeit geworden“, betonte Oberbürgermeister Ulrich Mädge bei der Feierstunde zu Ehren der Lüneburger Wissenschaftlerin.

Mädge überreichte der Geehrten stellvertretend für Ministerpräsidenten Stephan Weil das Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens. „Sie haben Ihr Wissen und Ihren Erfahrungsschatz in den Dienst der Gemeinschaft gestellt und sich dabei für zukünftige Generationen, Gleichberechtigung und gute Weiterbildungs- und Studienbedingungen eingesetzt“, dankte Oberbürgermeister Mädge der heute 73-Jährigen bei den Feierlichkeiten zur Ordensverleihung im Rathaus.

Dr. Christa Cremer-Renz war bei ihrer Ernennung zur Präsidentin der Fachhochschule Nordostniedersachsen 1996 die zweite Frau überhaupt an der Spitze einer niedersächsischen Hochschule. In dieser Funktion prägte sie die Entwicklung der Hochschule in Lüneburg maßgeblich mit. Auch bei der bundesweit ersten Fusion von Fachhochschule und Universität in Lüneburg im Jahr 2004 war die Wissenschaftlerin als Pionierin unterwegs und begleitete den Prozess als Übergangspräsidentin der Leuphana. „Als eine überzeugte und überzeugende Vertreterin der Leuphana haben Sie zudem den positiven Ruf der Universität über die Grenzen Lüneburgs hinaus mit verfestigt und sich damit für die Hansestadt Lüneburg im Wettbewerb des Hochschulwesens eingesetzt“, so Oberbürgermister Ulrich Mädge.

Auch Sascha Spoun, Präsident der Leuphana Universität Lüneburg, hob in seiner Rede die Verdienste der Wissenschaftlerin und Wegbegleiterin hervor. „Diese Auszeichnung war längst fällig“, betonte Spoun bei den Feierlichkeiten im Huldigungssaal des Rathauses. So habe Dr. Christa Cremer-Renz nicht nur dafür gesorgt, dass während der schwierigen Phase der Fusion „der Laden nicht auseinanderbricht“, sie habe auch die Neugestaltung der Universität maßgeblich mitgestaltet – bis heute. „Du sieht, wir brauchen dich auch weiterhin“, appellierte Spoun an die Wissenschaftlerin, die bis heute auch in der Lehre und Beratung aktiv ist.

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