Wolfgang Sorger, Rechtsamtsleiter der Hansestadt Lüneburg, übernimmt nach einem langen Rechtsstreit nun stellvertretend für die Stadt die Fläche aus der Hand der Gerichtsvollzieherin. Foto: Hansestadt Lüneburg

LÜNEBURG. Es ist das Ende eines langen und zähen Rechtsstreits: Die Fläche am Handwerkerplatz, auf der bis vor kurzem eine Brandruine stand, ist nun endlich auch offiziell wieder im Besitz der Hansestadt Lüneburg. Die Gerichtsvollzieherin gab die Fläche heute vor Ort an die Hansestadt Lüneburg, vertreten durch Rechtsamtsleiter Wolfgang Sorger, zurück. „Die Stadt war immer Eigentümerin der Fläche, Besitzerin aber war die Pächterin, der wir die Fläche verpachtet hatten. Durch die heutige Übergabe bekommen wir die Fläche nun zurück in unsere Hände“, erklärt Sorger.

Denn bis zuletzt hätte sich die ehemalige Pächterin trotz rechtskräftiger Gerichtsurteile geweigert, die Fläche zu räumen und freiwillig an die Stadt zu übergeben. Die Räumung und Beseitigung der Brandruine hätte die Hansestadt bereits im Mai veranlasst. Mit der heutigen Rückgabe der Fläche an die Stadt ist der Fall aber für das Rechtsamt noch immer nicht ganz abgeschlossen. „Wir haben noch ausstehende Mietrückstände samt Zinsen, die wir von der ehemaligen Pächterin einfordern.“ Und auch die Kosten für den Abriss will sich die Stadt von der ehemaligen Pächterin zurückholen.

Bereits im Sommer 2014 war der Imbiss abgebrannt. Seither hätten sich viele Lüneburger an dem unschönen Anblick der Brandruine im Eingangsbereich der Stadt gestört. Neben einer Begrünung der Fläche sind angrenzend im Rahmen einer Baumaßnahme einige Bepflanzungen geplant. Ansonsten gibt es vorerst keine weiteren Pläne für den öffentlichen Platz.

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