Foto: BERLINSTOCK / AdobeStock

Immer mehr Unternehmen im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg investieren in Elektromobilität. Dies gilt sowohl für geschäftlich und privat genutzte Firmenwagen als auch für Fahrzeuge, die den Mitarbeitern in einem Unternehmenspool für geschäftliche Fahrten zur Verfügung stehen. Neben reinen E-Fahrzeugen findet auch die notwendige Landeinfrastruktur bei Unternehmen und Betrieben immer mehr Verbreitung. Diese Ergebnisse liefert eine IHK-Unternehmensbefragung, zu der sich rund 320 Unternehmen aus dem IHK-Bezirk zurückgemeldet haben.

„Wir haben rund 3.400 Unternehmen ab zehn Mitarbeitern in unserem IHK-Bezirk angeschrieben und mehr als 81 Prozent der Rückmeldungen zeigen sich zufrieden mit den E-Fahrzeugen in ihrem Unternehmen“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert. Rund 17 Prozent der Unternehmen, die über Dienstfahrzeuge verfügen, nutzen bereits heute batterieelektrische Fahrzeuge. Rund 30 Prozent der Unternehmen ohne E-Autos planen darüber hinaus in den nächsten drei Jahren Elektrofahrzeuge anzuschaffen.

Hauptgrund für die Unternehmen und Betriebe war bei der Anschaffung von batterieelektrischen Fahrzeugen neben der Wirtschaftlichkeit mit großem Abstand der Klimaschutz. „Die Unternehmen in unserer Region investieren in die Zukunft. Und sie tun dies mit großer Konsequenz. Wer Elektrofahrzeuge nutzt, investiert zumeist auch in die dazugehörige Ladeinfrastruktur“, so Michael Zeinert weiter.

Mehr als 80 Prozent der Betriebe mit E-Fahrzeugen haben eigene Ladesäulen angeschafft, die zumeist nicht nur firmeneigenen Fahrzeugen, sondern auch Privatwagen von Mitarbeitern zur Verfügung stehen. Somit wirke die Investition des Unternehmens als Multiplikator und ermögliche oftmals auch Mitarbeitern, mit einer Lademöglichkeit während der Arbeitszeit in das Elektromobilitätszeitalter zu starten.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!

Ich akzeptiere

Please enter your name here