Bis zu 4,5 % mehr Lohn - Tarifeinigung im öffentlichen Dienst

Wirtschaft Von Peter Fehlhaber | am So., 25.10.2020 - 14:17

Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaften heute geeinigt. Demnach sei unter anderem eine Gehaltssteigerung um 4,5 Prozent in der niedrigsten Entgeltgruppe und um 3,2 Prozent in der höchsten Eingruppierung vorgesehen. Die Vereinbarung laufe bis Ende 2022.

Löhne und Gehälter sollen zunächst zum 1. April 2021 um 1,4 Prozent angehoben werden, mindestens aber um 50 Euro. Zum 1. April 2022 ist dann eine Steigerung um weitere 1,8 Prozent geplant. Auszubildende sollen jeweils 25 Euro mehr erhalten. Die Gewerkschaft ver.di und der Beamtenbund dbb hatten ursprünglich 4,8 Prozent mehr gefordert, mindestens jedoch 150 Euro mehr pro Monat. Der Tarif gilt für rund 2,3 Mio. Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen