Aufgepasst zu Schulbeginn - ABC-Schützen unterwegs

Kultur + Gesellschaft Von Redaktion | am Mo., 12.08.2019 - 19:00

LÜNEBURG. Schüler, aber auch etliche Erwachsene, denken mit Bedauern an das Ende der Schulferien. Am kommenden Donnerstag geht es wieder "in die Penne". Auf den Straßen der drei Landkreise, aber auch Geh- und Radwegen, wird es dann sowohl morgens als auch zur Mittagszeit wieder deutlich lebhafter zugehen als während der Ferien.

Am Samstag, 17.August, werden die neuen Erstklässler eingeschult, so dass Montag in einer Woche noch einmal einige hundert ABC-Schützen zusätzlich unterwegs sein werden. Die jungen Verkehrsanfänger seien mit den Gefahren, die ein Schulweg mitsichbringt, noch nicht vertraut. Dazu kommen neue Eindrücke, andere Kinder und viel Ablenkung.

Damit sowohl Erstklässler als auch "alte Hasen" sicher zur Schule kommen, wird von allen Verkehrsteilnehmern Rücksicht, Umsicht und Aufmerksamkeit gefordert. "Gerade von den Eltern der Schüler erwarten wir ein regelkonformes Verhalten, denn sie sind ein Vorbild für ihre Kinder", sagt Martin Schwanitz, Sicherheitsbeauftragter der Polizeiinspektion Lüneburg/ Lüchow-Dannenberg/ Uelzen. "Dazu zählen auch die Einhaltung der Park- und Halteverbotsvorschriften im Umfeld von Schulen".

Die aufgesprühten "Gelben Füße" im Bereich der Schulen, zum Beispiel an Einmündungen oder Fußgängerüberwegen zu finden, sollen zudem Orientierung für die sicheren Wege bieten.

Um die Kinder fit für den Straßenverkehr zu machen, sollte der Schulweg soweit möglich und vertretbar weitestgehend zu Fuß absolviert werden. Dadurch können die Kinder frühzeitig ein Bewusstsein für Gefahrensituationen im Straßenverkehr entwickeln. Dazu zählt auch schon wenn die Kinder die letzten Meter zur Schule zu Fuß gehen können. Die morgendlichen Staus vor den Schulen und die damit verbundenen Gefahren für andere Schüler verringern sich dadurch.

Ein weiterer Sicherheitsaspekt ist die Bekleidung. Auch wenn jetzt noch die Sonne scheint, in einigen Wochen ist es morgens schon wieder dunkel. Da helfen z.B. Sicherheitswesten oder helle Oberbekleidung mit reflektierenden Applikationen bzw. zusätzliche Reflektoren an Kleidung oder Schulranzen, damit die Kinder rechtzeitig von den Autofahrern gesehen werden.

Zuletzt noch der Hinweis, dass die Polizei im Umfeld von Schulen vermehrt Verkehrskontrollen durchführen wird, um sicherzustellen, dass alle sicher ankommen.