Das große Pflanzen beginnt: Bei Gut Wienebüttel entsteht dank vieler Baumpaten ein neuer Laubmischwald

Umwelt Von Extern | am Fr., 12.03.2021 - 17:34

LÜNEBURG. Die Hansestadt hat den Flächenzuschnitt noch einmal angepasst, nun kann es mit etwas Verspätung losgehen: Ab Montag pflanzen Stadtförster Per-Ole Wittenburg und seine Helfer rund 10.500 junge Eichen, Flatterulmen und Kirschen auf einem etwa zwei Hektar großen Areal in der Nähe von Gut Wienebüttel. Auf einem ehemaligen Acker gegenüber der Einfahrt zum Friedhof Nordwest soll ein zukunftsfähiger, stabiler Laubmischwald heranwachsen. Mehr als 50 Waldbaumpaten haben mit ihren Spenden dazu beigetragen – und machen Lüneburg damit ein kleines bisschen grüner und klimafreundlicher.

„Wir freuen uns, dass sich so viele Menschen an unserer Aktion beteiligt haben“, sagt Uta Hesebeck, Leiterin des städtischen Fachbereichs für Straßen-, Grünplanung und Ingenieurbau. Als Dankeschön soll, sobald die jungen Pflanzen ausgetrieben haben, Wetter und Corona-Situation mitspielen, ein Treffen mit allen Spenderinnen und Spendern auf der fertiggestellten Pflanzfläche stattfinden.

Schon im Januar dieses Jahres hatten Wittenburg und seine Helfer die Fläche vorbereitet. Doch dann war das Projekt ins Stocken geraten. Ein Bürger hatte sich unter anderem an das Landesamt für Denkmalpflege gewandt, mit der Bitte, die kulturhistorische Bedeutung der nahegelegenen Lindenreihe zu prüfen.

„In Abstimmung mit dem Landesamt haben wir uns dafür entschieden, ein großes Sichtdreieck zum Wienebütteler Weg hin sowie einen 20 Meter breiten Streifen zu den Linden anzulegen, da das Landesamt beabsichtigt, die Lindenreihe unter Schutz zu stellen“, berichtet Hesebeck.

Wer ebenfalls einen oder mehrere Bäume für Lüneburg spenden möchte, kann sich mit einer Stadtbaumpatenschaft an der für dieses Jahr geplanten Pflanzaktion beteiligen. Allgemeine Infos sind unter www.hansestadtlueneburg.de/luenepaten nachzulesen.