Ausbildung gesucht, Azubi gesucht - Berufsberatung weiterhin erreichbar

Wirtschaft Von Extern | am Mo., 11.01.2021 - 11:41

LÜNEBURG. Mit dem aktuellen Lockdown heißt es für viele Schülerinnen und Schüler: Lernen auf Distanz und nicht im gewohnten Schulumfeld. Sie fragen sich nun, was mit dem Ausbildungsbeginn 2021 wird. Gleichzeitig steht das Thema Ausbildung bei Unternehmen auf der Agenda. Wo und wie Jugendliche und Ausbildungsbetriebe Hilfe erhalten, darüber informieren die Agenturen für Arbeit in Buchholz, Lüchow, Lüneburg, Uelzen und Winsen.

Auch wenn Berufsberater oder Jugendliche auf Grund der aktuellen Situation nicht immer persönlich in der Schule vor Ort sind, sind die Beratungsfachkräfte erreichbar und auch online gibt es jede Menge Unterstützung. „Wir lassen niemanden allein und sind weiterhin für unsere jungen Berufswähler da“, hebt Kerstin Kuechler-Kakoschke, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen hervor. Wer nicht weiß, wie es nach dem Schulabschluss weitergeht oder ob der Ausbildungsplatz sicher ist, kann sich an die Berufsberater wenden. Einfach den telefonischen Beratungstermin online unter 
www.arbeitsagentur.de/bildung oder der kostenfreien Rufnummer 0800 4 5555 00 (zusätzlich: Landkreis Lüchow-Dannenberg: 05841/ 9610-111/ Landkreis Lüneburg: 04131/ 745-437/ Landkreis Uelzen: 0581/ 939-444) vereinbaren.

Auf der anderen Seite weiß die Agenturchefin, dass bei vielen Unternehmen die Signale derzeit auf Kurzarbeit stehen. Sie appelliert jedoch an die Betriebe, das Thema Nachwuchs nicht aus den Augen zu verlieren. „Beim Fachkräftebedarf auf die eigene Ausbildung zu setzen, ist Bestandteil einer wirksamen Strategie gegen den Fachkräftemangel. Unterstützung finden Betriebe bei unserem Arbeitgeber-Service“, so Kuechler-Kakoschke. Unternehmen erreichen ihre Ansprechpartner vor Ort unter der Rufnummer 0800 4 5555 20.

Zudem weist die Arbeitsagentur auf die überarbeiteten Förderrichtlinien für das Programm „Ausbildungsplätze sichern“, der so genannten Ausbildungsprämie hin. So können nun auch Ausbildungsverhältnisse gefördert werden, wenn der Ausbildungsbeginn frühestens am 24. Juni 2020 lag. Die Ausbildungsprämien betragen 2.000 beziehungsweise 3.000 Euro für Betriebe, die ihr Ausbildungsniveau halten oder erhöhen, obwohl sie die Corona-Krise stark getroffen hat - eben diese Betroffenheit wurde auch neu definiert. Wichtig für Unternehmen: Anträge, die auf Grund der früher geltenden Regelung abgelehnt worden waren, werden nicht automatisch erneut geprüft. Sie können aber innerhalb der nächsten drei Monate nach Inkrafttreten der Änderungen am 1. Januar dieses Jahres einen neuen Antrag stellen. Die Antragsunterlagen stehen auch online unter www.arbeitsagentur.de zur Verfügung.