BESK sieht Binnenschifffahrt vor vielversprechender Zukunft

Wirtschaft Von Extern | am Do., 08.07.2021 - 14:49

SCHARNEBECK. „Mit der neuen Schleuse Lüneburg in Scharnebeck entsteht in unserer Region ein faszinierendes Jahrhundertbauwerk. Die neue Schleuse macht den Elbe-Seitenkanal fit für die Zukunft“, mit diesen Worten beschreibt Michael Zeinert, Vorsitzender des Bündnis Elbe-Seitenkanal e.V. (BESK), die Erwartungshaltung der Vereinsmitglieder gegenüber dem neuen Bauwerk. „Von der neuen Schleuse wird die ganze Region profitieren. Wir versprechen uns emissionsärmere Binnenschifffahrt, neue Arbeitsplätze rund um die Häfen am Elbe-Seitenkanal und begeisterte Touristen, die die neue Schleuse sehen wollen.“

Auf der am Montag in der Stadthalle Wittingen stattgefundenen Mitgliederversammlung diskutierten die Vertreter von Unternehmen, Kommunen und Kammern die derzeitige Situation der Binnenschifffahrt in Norddeutschland. Zusammen mit Hamburg Hafen Marketing e.V. und der ElbeAllianz hat der BESK e.V. eine Studie in Auftrag gegeben, die die derzeitigen Güterströme aus der Region von und nach Hamburg analysiert und Aussagen darüber trifft, welche Verlagerungspotenzialen auf die Binnenschifffahrt in der verladenden Wirtschaft bestehen. Darüber hinaus betrachtet die Studie die regionalwirtschaftlichen Effekte, die die Binnenschifffahrt, aber auch der Bau des rund 300 Millionen Euro teuren Projektes auf Unternehmen und Betriebe vor Ort haben können. Die Ergebnisse der Studie werden Ende August veröffentlicht.

Die Mitgliederversammlung 2021 hat zudem den bestehenden Vorstand im Amt bestätigt. Als Vorsitzender wurden Michael Zeinert (IHK Lüneburg-Wolfsburg) und als stellvertretender Vorsitzender Dr. Jürgen Glaser (Süderelbe AG) bestätigt. Als weitere Vorstandsmitglieder wurden Dr. Heiko Blume (Landrat Landkreis Uelzen), Matthias Herten (Rhenus Port Logistics Niedersachsen GmbH & Co. KG) und Lars Strehse (Hafen Lüneburg GmbH) gewählt.

Michael Zeinert weiter: „Wir wollen weiter gemeinsam daran arbeiten, die Binnenschifffahrt in der Region zu stärken und die Schleuse erfolgreich auf den Weg zu bringen.“