Kostenlose Corona-Schnelltests: Ab 22. März zusätzliche Anlaufstellen im Landkreis Lüneburg geplant

Medizin Von Extern | am Fr., 12.03.2021 - 20:16

LÜNEBURG. Schrittweise sollen kostenlose Schnelltests für alle Menschen deutschlandweit zur Verfügung stehen, jeder könne das Angebot einmal wöchentlich nutzen, die Kosten trägt der Bund – so haben es Bund und Länder vor gut einer Woche beschlossen. Was gut klingt, muss nun vor Ort in kürzester Zeit in einem Kraftakt umgesetzt werden: „Gemeinsam mit den Kommunen haben wir in dieser Woche einen Weg gefunden, um das kostenlose Testangebot langfristig überall sicherzustellen“, sagt Yvonne Hobro, Fachbereichsleiterin Soziales beim Landkreis Lüneburg. Erste Anlaufstelle für Menschen, die sich testen lassen möchten, sind aktuell Apotheken und Hausarztpraxen, die sogenannte Antigen-Schnelltests anbieten dürfen. Ab dem 22. März 2021 sollen im gesamten Kreisgebiet weitere Möglichkeiten zur Verfügung stehen.

„Unser Ziel ist es, die Tests nah bei den Menschen anzubieten“, erklärt die Fachbereichsleiterin. „Nur dann können es auch möglichst viele Leute nutzen.“ Gemeinsam mit den Kommunen und Testanbietern, darunter der Arbeiter-Samariter-Bund und das Deutsche Rote Kreuz, hat der Kreis in dieser Woche ein Konzept auf die Beine gestellt. In den nächsten Tagen folgt der letzte Schliff: So sollen nach aktuellem Stand in der Hansestadt Lüneburg Schnelltestzentren an den Sülzwiesen sowie im Glockenhaus öffnen, außerdem soll in jeder der weiteren zehn Mitgliedskommunen mindestens ein Schnelltestzentrum entstehen. „Das kann im Gemeindehaus oder im Zelt auf dem Marktplatz sein“, so Hobro. „Wir bereiten jetzt alles vor.“ Den offiziellen Auftrag kann das Gesundheitsamt dann voraussichtlich am 22. März 2021 erteilen, sobald Bund und Länder die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen haben.

Egal ob in der Arztpraxis, in der Apotheke oder kommunal organisierten Schnelltestzentrum: „Um die weitere Verbreitung des Coronavirus zu bekämpfen, ist es absolut wichtig, dass uns die positiven Ergebnisse so schnell wie möglich gemeldet werden“, sagt Yvonne Hobro. Dafür richtet das Gesundheitsamt ab der kommenden Woche eine spezielle E-Mail-Adresse ein und stellt ein Meldeformular zur Verfügung.

Sobald feststeht, wo überall die Bürgerinnen und Bürger ihren kostenlosen Schnelltest in Anspruch nehmen können, informiert der Landkreis Lüneburg erneut über die Medien, seine Internetseite, seine Social-Media-Kanäle sowie unter corona.landkreis-lueneburg.de.