Eckhard Pols MdB: „Die Planungen zur A 39 machen erfreuliche Fortschritte“

Politik Von Extern | am Mo., 03.05.2021 - 16:49

LÜNEBURG / BERLIN. Bei seinem Antrittsbesuch in der Außenstelle Lüneburg der neugegründeten Autobahn GmbH hat sich der CDU-Bundestagsabgeordnete für Lüchow-Dannenberg und Lüneburg, Eckhard Pols, für die A 39 ausgesprochen. „Wir brauchen den Lückenschluss der Autobahn zwischen Lüneburg und Wolfsburg, um den Menschen in unserer Region weitere Entwicklungsperspektiven zu geben. Sie werden die Profiteure der A 39 sein. Zudem ist die A 39 auch ökologisch sinnvoll, solange ihr Flächenverbrauch auf das notwendige Maß beschränkt bleibt, denn Elektroautos brauchen Straßen, die sie befahren können. Wichtig ist ein abwägender Blick auf die A 39.“

Zu den Gesprächspartnern des Abgeordneten gehörten der Vorsitzende der Geschäftsführung der Autobahn GmbH, Stephan Krenz, der Direktor der Niederlassung Nord, Klaus Franke, die Leiterin der Außenstelle Lüneburg, Gesa Schütte, sowie weitere Mitarbeiter der Gesellschaft. Im Rahmen einer der größten Verwaltungsreformen in der Geschichte der Bundesrepublik hatte die Autobahn GmbH zum 1. Januar 2021 auch Planung und Bau der A 39 vom Land weitestgehend übernommen.

Inzwischen befinden sich alle sieben Abschnitte der A 39 in der Planung bzw. Planfeststellung. Ende vergangenen Jahres fand bereits der Erörterungstermin im Rahmen einer Online-Konsultation statt - ein erfolgreich verlaufenes Pilotprojekt, das in Deutschland bisher einmalig ist. Zurzeit werden nach Auskunft der Autobahn GmbH die Stellungnahmen gesichtet und die erforderliche Deckblattunterlage für das 2. Änderungsverfahren vorbereitet. Der Erörterungstermin hierfür ist für das vierte Quartal 2021 vorgesehen, der Planfeststellungsschluss wird für das vierte Quartal 2022 erwartet.

Einig waren sich die Teilnehmer, dass die Bürger eng in die Planungen eingebunden werden müssen. „Das ist mein zentrales Anliegen, denn Verkehrsinfrastrukturprojekte lassen sich heutzutage nur noch im konstruktiven Austausch miteinander umsetzen“, betont Eckhard Pols, der Mitglied im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages ist, und ergänzt: „Deshalb ist die Ankündigung der Autobahngesellschaft, im Sommer einen Bürgerdialog zum Lückenschluss durchführen zu wollen, natürlich nur zu begrüßen.“

Außerdem haben sich die Vertreter der Autobahn GmbH in dem Gespräch hinter das Anliegen zahlreicher Anwohner und des Abgeordneten gestellt, dass für die Hansestadt Lüneburg im Bereich Lüne-Moorfeld ein rund 400 Meter langer Lärmschutztunnel entstehen soll. „Dieser würde nicht nur die Lärmemissionen mindern, sondern Lüneburg auch eine zusätzliche Fläche auf dem Dach für die innerstädtische Entwicklung bieten“, erklärt Pols. Ebenfalls sollen Lärmschutzwälle und Lärmschutzwände auf rund 4 Kilometern Länge der A 39 in den nach dem Bundesemissionsschutzgesetz zu berücksichtigenden Bereichen entstehen. „Man kann also sagen: Die Planungen zur A 39 machen erfreuliche Fortschritte“, resümiert Pols.

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