Erste Termine im Impfzentrum ab dem 4. Februar – Menschen ab 80 können sich anmelden

Medizin Von Extern | am Do., 28.01.2021 - 16:42

LÜNEBURG. Das Corona-Impfzentrum in Lüneburg wird in der kommenden Woche seinen Betrieb aufnehmen: Am Donnerstag, 4. Februar 2021, können sich dort erstmals Menschen ab 80 Jahre impfen lassen. „Der Impfstoff ist in ganz Deutschland derzeit noch sehr knapp, deswegen kann uns das Land Niedersachsen immer nur kurzfristig über die nächsten Lieferungen informieren“, erklärt der Leiter des Impfzentrums Mirko Dannenfeld. „Dementsprechend müssen wir die Abläufe im Landkreis immer wieder flexibel anpassen.“ So rechnete der Kreis vorgestern (Dienstag, 26. Januar 2021) zunächst noch mit einem Terminstart nicht vor Mitte Februar. Eine schwierige Situation, denn eigentlich würde die Verwaltung gerne Planungssicherheit haben und auch den Menschen im Landkreis bieten.

Für die nächste Lieferung am 3. Februar 2021 gibt es nun folgende Pläne: Den Großteil der etwa 1.000 Impfdosen nutzen die Mobilen Impfteams ab dem darauffolgenden Tag, um die letzten Alten- und Pflegeheime im Landkreis Lüneburg zu versorgen. Übrig bleiben dann noch rund 270 Dosen, die parallel dazu im Corona-Impfzentrum im Zeitraum vom 4. bis zum 8. Februar 2021 eingesetzt werden. Mit diesen Mengen lassen sich über drei Tage verteilt jeweils 90 Menschen impfen. „Damit haben wir nicht ansatzweise die volle Kapazität des Impfzentrums ausgeschöpft“, sagt Landrat Jens Böther. „Aber die gute Nachricht ist doch: Wir werden jetzt starten.“

Termine für das Corona-Impfzentrum in Lüneburg können ab heute, Donnerstag 28. Januar 2021, über die zentrale Hotline unter 0800 9988665 und im Internet unter www.impfportal-niedersachsen.de vereinbart werden. Die Anmeldung liegt in der Hand des Landes Niedersachsen. Insbesondere in den ersten Tagen wurde schon im Vorfeld mit einem starken Andrang und langen Wartezeiten an der Hotline gerechnet. Das Gesundheitsministerium meldet nun, dass es bei einigen Anrufern die Ansage ertönte, die Nummer sei nicht vergeben. Dabei handele es sich um ein technisches Problem, die Nummer sei aber korrekt. Das Ministerium bittet um Geduld und man solle es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal probieren. Wer nicht sofort einen Termin erhält, da schon alle verfügbaren vergeben wurden, könne seine Daten auch auf einer Warteliste hinterlassen.