Fließender Übergang: Mobile Impfteams starten am Freitag

Medizin Von Extern | am Do., 30.09.2021 - 14:57

LÜNEBURG. Keine Zeit verlieren: Nach der Schließung des Corona-Impfzentrums in Lüneburg übernehmen Mobile Impfteams unmittelbar die Versorgung der Menschen im Landkreis Lüneburg. Anders als andere niedersächsische Regionen starten die Hilfsorganisationen ASB und DRK schon morgen mit einem mobilen Angebot: Zunächst werden Auszubildende und Schüler aus dem Technologiezentrum der Handwerkskammer (TZH) und den Berufsbildenden Schulen angesprochen. Das Gesundheitsamt hat die Koordinierung der Teams federführend übernommen. „Uns ist wichtig, dass wir gerade den jungen Menschen eine unkomplizierte Impfmöglichkeit bieten – nicht erst in zwei oder vier Wochen, sondern jetzt“, sagt Yvonne Hobro, Fachbereichsleiterin Soziales. „Aus diesem Grund haben wir nach einfachen und schnellen Lösungen gesucht.“

Zum Hintergrund: Das Land Niedersachsen hatte zum Ende des Monats die Impfzentrum schließen lassen, stattdessen sollen nun Mobile Impfteams die niedergelassenen Hausärzte bei den Corona-Impfungen unterstützen. Mit diesem Wechsel gehen auf Wunsch des Landes viele Veränderungen einher, angefangen von Zuständigkeiten bis hin zur Hardware. Dadurch bedingte zeitliche Verzögerungen fangen die Hilfsorganisationen und der Landkreis jedoch auf. „Wir verwenden bei unserer ersten mobilen Impfaktion am Freitag Wirkstoffe, die wir noch übrig haben. Diese wollen wir nicht verfallen lassen“, erläutert Yvonne Hobro. „Sollten die Computer vom Land bis dahin noch nicht eingetroffen sein, müssten wir die Daten nacherfassen.“ Aufgrund der begrenzten Menge an Impfstoff hat der Landkreis zunächst Schüler und Auszubildende bestimmter Bildungseinrichtungen angesprochen. Yvonne Hobro ist sich aber sicher: „Sobald mehr geht, werden wir auch mehr anbieten. Denn je höher unsere Impfquote ist, desto schneller liegt die Pandemie hinter uns.“

Mehr Informationen zu den aktuellen Terminen der Mobilen Impfteams gibt es auf der Corona-Themenseite des Landkreises Lüneburg unter www.landkreis-lueneburg.de/corona.