"Wichtiges Zeichen nach langer Durststrecke" - IHKLW fordert pragmatische Test-Regelung

Wirtschaft Von Extern | am Mi., 05.05.2021 - 16:25

LÜNEBURG. Als wichtiges Zeichen für die von der Corona-Pandemie betroffenen Branchen hat die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) die gestern von der Landesregierung angekündigten Lockerungsschritte ab dem 10. Mai gewertet. „Für die Gastronomie aber auch für den Tourismus bedeutet das endlich Licht am Ende eines sehr langen Tunnels, auch wenn noch einige Fragen offen sind“, sagt Michael Zeinert, Hauptgeschäftsführer der IHKLW.

Für Gastgewerbe, Einzelhandel und auch Gastronomie hatte die Landesregierung gestern eine stufenweise Lockerung ab dem 10. Mai in Aussicht gestellt – unter der Bedingung weiterhin geltender Hygienemaßnahmen. „Das ist ein wichtiges Zeichen nach langer Durststrecke, für die Umsetzung der Test-Regelung sehen wir jedoch Nachschärfungsbedarf“, erklärte Zeinert. Da die mittlerweile weit verbreiteten Selbsttest als Nachweis nicht ausreichen sollen, braucht es für den Besuch von Hotels, Gaststätten und den Einzelhandel weiterhin einen sogenannten qualifizierten Corona-Test. „Das stellt unsere Betriebe vor die nächste Herausforderung – nicht nur hinsichtlich der Kapazitäten. Hier fordern wir eine pragmatischere Lösung.“ Aktuell wird der angekündigte Stufenplan noch erstellt, ebenso wie die neue niedersächsische Corona-Verordnung.

„Klar ist aber auch, dass wir jetzt nicht erste Erfolge verspielen dürfen: Impfen und regelmäßiges Testen bleibt weiterhin die Strategie, die durchgehalten werden muss, um zurück zu einer wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Normalität zu kommen“, sagt Zeinert.