Bedrohte Menschen stärken und unterstützen  

Immer mehr Lokalpolitiker würden zunehmend zur Zielscheibe von Drohungen, Einschüchterungen oder gar Gewalt – oftmals von Anhängern der extremen Rechten. Den Bedrohten gilt die volle Solidarität des Landkreises Lüneburg, das bekräftigte der Kreistag gestern in einer Resolution. Demnach verpflichtet sich das Gremium dazu, Angebote zu stärken, die betroffene Menschen beraten und unterstützen. Gleichzeitig fordert es, dass Verwaltung, lokale Sicherheitsbehörden sowie Landes- und Bundesregierung sich ebenfalls für zivilgesellschaftliche Akteure stark machen, die sich gegen extreme Rechte und Neonazis engagieren. „Mit der Resolution zeigen wir allen von extremen Rechten bedrohten Personen, dass wir die Problematik ernst nehmen und Gegenmaßnahmen unterstützen“, waren sich die Kreistagsmitglieder mit ihrem Beschluss einig.  

Mehr Informationen zum Kreistag und den Ausschüssen gibt es unter www.landkreis-lueneburg.de/kreistag.