Lüneburg (ots) - ++ Schwerpunktkontrollen "Drogen" ++ Polizei kontrolliert in
Abstimmung mit Schulleitungen im Umfeld des Schulzentrums Oedeme ++ gemeinsames
Vorgehen von Schulleitungen und Polizei ++ Spezialhund und mehr als Dutzend
Beamte präsent ++

Lüneburg

In Abstimmung mit den verschiedenen Schulleitungen kontrollierte die Polizei in
den Morgen-, Vormittags- und Mittagsstunden des 03.12.19 im Umfeld des
Schulzentrums Oedeme (außerhalb des Schulgeländes) mit Schwerpunkt "Drogen".
Dabei waren mehr als ein Dutzend Beamtinnen und Beamte des Fachkommissariats
Jugendkriminalität in zivil sowie auch ein Spezialhund im Einsatz. Bei einem
15-Jährigen stellten die Beamten nach "Anzeigen" des Hundes Haschisch sicher.
Der junge Mann versuchte dieses noch in einem Gebüsch verschwinden zu lassen.
Parallel signalisierte der Spezialhund bei insgesamt fünf weiteren jungen
Männern den Geruch von Cannabis. Durchsuchungen der Jugendlichen führten nicht
zum Auffinden von Haschisch, jedoch gaben die Personen zu in Kontakt mit diesem
gewesen zu sein. Bei einem weiteren 15-Jährigen stellten Beamten parallel eine
ihm nicht gehörende Busfahrkarte fest. Die Beamten ermitteln wegen des Verdachts
der Beförderungserschleichung. Weitere Kontrollen folgen.

Hintergrund:

Die Schulen am Schulzentrum Oedeme sind seit langem für ihre umfangreiche und
vielfältige Präventionsarbeit und ihr zielführendes pädagogisches Handeln
bezüglich der Thematik "Drogenkonsum" bekannt. Parallel untermauern die
Schulleitungen ihr konsequentes Handeln auch mit der Zusammenarbeit mit der
Polizei (präventiv wie repressiv) im Rahmen des sog. "Schulerlasses". Im Rahmen
dieser Zusammenarbeit wurden die entsprechende Kontrollmaßnahmen der Polizei
gemeinsam abgesprochen und auch im Rahmen eines Elternbriefes im November 2019
thematisiert.

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