LÜNEBURG. Auf welchen Flächen befinden sich möglicherweise noch Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg? Diese Frage begleitet die Hansestadt Lüneburg regelmäßig, insbesondere dann, wenn neue Flächen etwa für Baugebiete erschlossen werden. In den Fokus der Kampfmittelbeseitiger ist nun eine kleine Grünfläche zwischen Willy-Brandt-Straße und Stresemannstraße geraten. Hier hatten Anwohner den Wunsch geäußert, die Fläche als Bolzplatz zu nutzen.

Die Hansestadt veranlasste daraufhin eine Vorsondierung auf der Fläche durch eine Fachfirma. Die stellte nun einige Verdachtspunkte fest, die einer näheren Untersuchung bedürfen. „Die Vorsondierung mit Magnetsonden verlief oberirdisch, jetzt müssen die Verdachtspunkte aufgegraben werden, um zu klären, ob es sich hier um Kampfmittel handelt oder nicht“, erklärt Joachim Bodendieck, Leiter des städtischen Ordnungsamtes.