Oberbürgermeister Mädge drückt Anteilnahme nach Tötungsdelikt in der Lüneburger Klinik aus

Politik Von Extern | am Fr., 19.02.2021 - 16:59

LÜNEBURG. Oberbürgermeister Ulrich Mädge hat anlässlich des Tötungsdeliktes in der Psychiatrischen Klinik Lüneburg sein Mitgefühl den Betroffenen gegenüber ausgedrückt. In dem Krankenhaus in städtischer Trägerschaft hat heute ein 21-jähriger Patient zwei andere Patienten getötet und zwei Krankenpflegerinnen und einen Polizeibeamten verletzt.

Mädge tauschte sich am Morgen bereits mit der Klinikleitung aus. In einem Brief schrieb er: "Dass in unserer städtischen Einrichtung - einem Ort, an dem Menschen Schutz und Heilung finden sollen - zwei Menschen auf erschütternde Art und Weise aus dem Leben gerissen worden sind, macht mich sehr betroffen. Den Familien und Angehörigen der beiden Toten gilt meine aufrichtige Anteilnahme. Meine Gedanken sind auch bei dem Polizeibeamten und den beiden Krankenpflegerinnen, die bei dem Angriff verwundet wurden. Die körperlichen Verletzungen werden früher oder später heilen. Was bleibt, sind die seelischen Wunden. Deshalb denke ich heute an Sie alle, die Sie die grausame Tat mit ansehen mussten und nun mit den Folgen leben müssen."

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