**UPDATE** Tötungsdelikt in Wohnung eines Mehrfamilienhauses - Frau verstirbt nach Stichverletzungen

Polizei + Feuerwehr Von Extern | am Fr., 15.10.2021 - 18:20

LÜNEBURG. Nach dem gewaltsamen Tod einer 36-Jährigen sowie ihres ungeborenen Kindes in den Morgenstunden des 15.10.21 in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in einem Stadtteil von Lüneburg hat das Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwalt Lüneburg heute Haftbefehl gegen den 37 Jahre alten Lebensgefährten erlassen. Aufgrund der Spurenlage und den Gesamtumständen hatte die Polizei den 37 Jahre alten Mann bereits am gestrigen Tage vorläufig festgenommen. In der Folge konnte ein möglicher (dringender) Tatverdacht erhärtet werden, so dass die Bereitschaftsrichterin am Amtsgericht Soltau heute Haftbefehl erliess. Bereits nach Bekanntwerden der Tat führte die Polizei umfangreiche Spurensicherungs-, Ermittlungs- und Umfeldmaßnahmen durch, bei denen auch weitere Personen aus dem sozialen Umfeld des Opfers u.a. polizeilich befragt und vernommen wurden. Zu weiteren Details und Hintergründen hält sich die Polizei aktuell bedeckt.

Die weiteren Ermittlungen des Lüneburger Fachkommissariates Tötungsdelikte dauern an.

Ursprüngliche Meldung:

Nach dem gewaltsamen Tod einer 36-Jährigen heute Morgen in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Lüneburg ermittelt die Polizei mit Nachdruck. Nach seiner Rückkehr entdeckte der Lebensgefährte die leblose Frau in der Wohnung und verständigte die Nachbarn, die umgehend gegen 11:30 Uhr die Polizei alarmierten. Nach derzeitigen Ermittlungen erlitt die schwangere Lüneburgerin in den Morgenstunden Stichverletzungen in der Wohnung und verstarb dort. Das vermeintliche Tatwerkzeug, ein Messer, konnte in der Wohnung sichergestellt werden. Die alarmierte Polizei leitete umfangreiche Maßnahmen ein und sicherte den Tatort. Die weiteren Ermittlungen zu dem Tötungsdelikt und dessen möglichen Hintergründen dauern an.

Zu den weiteren Hintergründen hält sich die Polizei bedeckt, wobei die Ermittler aktuell von einem sog. "Beziehungsdelikt" (spezifischen Täter-Opfer-Beziehung im persönlichen Umfeld, d.h. einem sozialen Zusammenhang zwischen Opfer und Täter) ausgehen.