Wohngeldreform - Ein neuer Antrag könnte sich nächstes Jahr lohnen

Wirtschaft Von Extern | am Mo., 18.11.2019 - 12:27

LÜNEBURG.  Ab dem 1. Januar nächsten Jahres wird es mehr Wohngeld geben. Darauf weist die Wohngeldstelle der Hansestadt Lüneburg hin. Mit der Wohngeldreform will die Bundesregierung Haushalte mit geringem Einkommen noch stärker bei den Wohnkosten entlasten. „Alle bereits gestellten Anträge und schon bewilligte Wohngeldbezieher werden automatisch bis zum Jahresende überprüft und dann gegebenenfalls neu beschieden und Wohngeldleistungen gegebenenfalls erhöht“, erklärt Jens Rumpel, Leiter des Bereichs Soziale finanzielle Hilfen bei der Hansestadt Lüneburg. Aufgrund der Reform werden künftig außerdem noch mehr Haushalte berechtigt sein, Wohngeld zu bekommen, betont Rumpel: „Wer bisher knapp aus dem Wohngeld rausgefallen ist, sollte jetzt unbedingt einen neuen Antrag im Januar 2020 stellen.“ Dafür wenden sich Bürgerinnen und Bürger an die Mitarbeiter in der Wohngeldstelle. Sie können anhand von Einkommen, Miete und Haushaltsgröße beraten, ob ein Antrag sinnvoll ist. Die Wohngeldstelle in der Neue Sülze 31 hat folgende Öffnungszeiten: montags und mittwochs, von 8.30 bis 11.30 Uhr sowie donnerstags, von 13 bis 16 Uhr. Termine außerhalb der regulären Sprechzeiten können telefonisch über das Geschäftszimmer unter 04131-309 3350 vereinbart werden. Aktuell beziehen in der Stadt Lüneburg rund 1000 Haushalte Wohngeld. Die Wohngeldstelle der Hansestadt ist nur für Bewohner im Stadtgebiet zuständig, Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Lüneburg wenden sich an die Wohngeldstelle des Kreises.